Die größten Egos im Wrestling
 

 
"Hollywood" Hulk Hogan

OK, ihr alle wisst, das Hulk Hogan Wrestling zu dem gemacht hat, was es heute ist. Er ist der wohl bekannteste Wrestler aller Zeiten und hat bewiesen, dass er selbst im hohen Alter die Massen noch polarisieren kann (Beispiel: nWo). Aber auf der anderen Seite denkt Hogan er sei der leibhaftige Wrestling-Gott. Er würde niemals mehr für andere jobben. Als er den Ultimate Warrior in die WCW brachte, war dies keinesfalls ohne Hintergedanken. Der Warrior hatte eine bleibende Erinnerung bei ihm hinterlassen. Er war nämlich der einzige Wrestler, der ihn vor seinem Heel-Turn 1996 bei der Wrestlemania VI schlug. Ein Ego wie Hogans verkraftet dies nicht so leicht. Desweiteren versuchte Hogan sich mit einzig und allein drei Moves jahrelang über Wasser zu halten.

 


Eric Bischoff

EZE war nie Titelträger, er kannte nichtmal viele Wrestlingmoves und wrestlete dementsprechend "gut". Als Präsident machte er die WCW zu einer starken Organisation. Leider stieg im der Erfolg wirklich zu Kopf: Er gab sich selber zeitweise mehr Airtime als so manch anderen aktiven Wrestler. Er schrieb sich in jede Top-Angles und besaß sogar die Dreistigkeit sich eine Tonighshow zu erschffen (NWO Nightcap) Ist er arrogant? Ja! Wiederwärtig? Zeitweise! Langweilig? Klar! Er überzeugte sogar den großen Nature Boy Ric Flair sich führ ihn bei Starrcade hinzulegen. Wir mußten uns wochenlang Videos antun, in denen beschrieben wurde, wie gefährlich der Gegner Bischoff doch war. Als Kommentator nervte er einfach nur und als Wrestler war er ein absoluter Blindgänger. Wenn ihr in all diesen Punkten mit mir übereinstimmt, ruft Euch die Szene wo Kevin Nash ihn durch die Deko powerbombt ins Gedächtnis...

 


Shawn Michaels

HBK besaß die Fitness, das Charisma und auch Work-Rates eines echten Stars. Genauso natürlich auch eine gehörige Portion Ego. Er hasste es zu verlieren und jobbte "ungern". Seiner Unkooperativheit ist es auch zu verdanken, dass Vince McMahon zwischen ihm und Bret Hart bei der Survivor Series wählen musste. Er entschied sich für Michaels, und setzte so auf einen Mann, der schon bald zum Sport-Invaliden wurde. Ob Michaels jemals wieder wrestlen kann ist ungewiß. Hat McMahon damals die richtige Entscheidung getroffen?

 


Vince McMahon

Vince McMahon hat wohl den größten anteil daran, dass das Wrestling heute so ist, wie es ist. Die meisten Leute stimmen mir wohl in dieser Sache zu. Vince muß aber allem und jedem seine Macht demonstrieren. So ist er hauptschuldig daran, einige der größten karrieren "abgesägt" zu haben. Darunter z.B. ehemalige Champions wie Bruno Sammartino, Bob Backlund, Hulk Hogan, Randy Savage, und Bret Hart. Er hat sich niemals in einen angle hineinschreiben lassen bis, ja bis Austin auf den Plan kam. Man muß sich schon wundern das er den kalten, unbarmherzigen, egoistischen Besitzer so gut rübergebracht hat, Zufall?

 


Ahmed Johnson

Selbst zu seinen besten Zeiten in der WWF kam er nie über den Status eines Mid-Carders hinaus. Zwar war er ein ehemaliger IC-Champion, aber verlor doch eine Menge Zeit durch viele kleine Verletzungen. Das war auf der einen Seite gut so, denn seine Fehler im Ring führten in der Regel zu Verletzungen seiner Gegenr. Schließlich wurde er von der WWF entlassen, nachdem er nicht jobben wollte. Wechselte dann in die NWA, wo sein Ego einen noch größeren Push bekam. So wrestlete er z.B. nur, wenn ihn eine Limo zum Ring brachte. Da machte die NWA letztlich auch einen Schlußstrich und setzte ihn vor die Tür. als die WCW durch den Weggang von Benoit, Malenko, Guerrero, and Saturn einen herben Verlust einstecken mußte, heuerten sie Ahmed als Big T an. Es dürfte so ziemlich jedem aufgefallen sein: Er war so tief gesunken, das er nichtmal mehr auf seine Fitness achtete, und als Fettklops wrestlete.

 


The Ultimate Warrior

Einer der populärsten Stars die es jemals gegeben hat. Er war der einzige, der in der WWF jemals einen klaren Pin an Hogan anbringen konnte. Außerdem war er darauf abonniert, seine Matches stets zu gewinnen, innerhalb von 2 Minuten, mit Hilfe von maximal drei Moves. Das hing auch damit zusammen, dass er nicht die nötige Kondition besaß um ein volles Match durchzustehen. Er trat der WWF sooft bei, wie er sie verließ. Genauso bei der WCW. - Oder doch nicht? Nein! Denn er "wurde gegangen". Sofort nach seinem "Match" gegen Hogan mußte er seinen Hut nehmen, da sein Wrestling antiquiert war.